Lewan Gordesiani (Tbilisi)

Mykenisches Großreich – Tradition und Realität

Eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob das mykenische Griechenland ein einheitliches Reich oder eine Koalition mehrerer unabhängiger Staaten war, gibt es bis heute nicht. Wir haben genügend Gründe, die Existenz einer bestimmten Einheit zu vermuten. Dafür spricht folgendes:

1. Eine große kulturelle Einheit, die im archäologischen Material bezeugt ist – Architektur, Keramik, Wandmalerei u.a.;

2. Eine sprachliche Einheit, wenigstens Einheit der Schrift und Buchhaltungssprache;

3. Ein nationales Einheitsbewußtsein der Griechen, die, wie bekannt, in den nachmykenischen Zeiten keinen großen Nationalstaat, noch nicht einmal einen ständigen Militärbund hatten. Die in verschiedenen Zeiten nach Griechenland eingewanderten griechischen Stämme, die verschiedene Dialekte sprachen und verschiedene Sitten hatten, mußten erst eine Weile im Rahmen eines politischen Gebildes leben, um dieses Bewußtsein zu entwickeln;

4. Homers Bericht über den Militärbund der Achäer.

Es ist nicht zu bezweifeln, daß das Zentrum dieser Einheit nur Mykene sein konnte.[1] Aber was sollte die mykenische Welt im Sinne der Staatlichkeit sein? Die Linear-B-Texte schweigen darüber. Die Palastarchive von Pylos und Knossos berichten nur von den den Palästen unterstellten Gebieten und sagen nichts über die politischen oder sogar wirtschaftlichen Beziehungen mit anderen mykenischen Staaten. Ist diese Tatsache ein Argument gegen die politische Einheit der mykenischen Welt?[2] Ich glaube nicht. Wenn wir die ältere Datierung des knossischen Archivs (1370 v.Chr.) annehmen, ist auch nicht zu erwarten, daß in den Texten etwas von der Abhängigkeit von Mykene erscheint. Zu dieser Zeit dürften die Beziehungen zwischen Kreta und dem achäischen Festland gespannt sein, was auch zur zweiten Eroberung Kretas führte. Aber auch wenn man der jüngeren Datierung (1200 v.Chr.) folgt, beschränkten die Thematik (laufende wirtschaftliche Berichte) und die Zeit der Abfassung der Texte (die letzten Monate vor der Katastrophe), wie auch im Fall von Pylos, die Möglichkeiten der Schreiber etwas über die Beziehungen zwischen ihren Palästen und Mykene zu schreiben.[3] Der Lokalherrscher brauchte die Berichte darüber, wie seine Untertanen ihre Pflichte erfüllten, aber konnte seine eigenen Pflichten gegenüber dem mykenischen König auch nicht fixieren. Wenn es solche Dokumente gab, dann eher in Form von Verträgen (wie z.B. im Hethiterreich) als in Form der erhaltenen laufenden Berichte.

Für die Existenz eines einigen und mächtigen mykenischen Reiches lassen sich folgende, aus den zeitgenössischen Texte gewonnene Argumente anführen:

1. Aus den hethitischen Texten des 13. Jh. v.Chr. gewinnt man den Eindruck, daß der Großkönig von Ahhijawa neben den ägyptischen, babylonischen, assyrischen und hethitischen Großkönigen als einer der mächtigsten Herrscher seiner Zeit anerkannt war.[4] Obwohl mit dem Titel “Großkönig” in Ägypten, Mesopotamien und dem Hethiterreich unterschiedliche Herrschaftsstrukturen gemeint sind, hatten alle Großkönige, und entsprechend auch der achäische, ein großes Reich, große Macht und internationale Anerkennung. Sowohl die Lokalisation von Ahhija /Ahhijawa der hethitischen Quellen, als auch ihre Gleichstellung mit den Achäern ist strittig.[5] Aber ein westlich von dem Hethiterreich gelegenes Großreich konnte nur mykenisches Griechenland sein.[6]

2. Diese Angaben konnte man aus einem ägyptischen Text ergänzen: die Inschrift auf dem Sockel der Statue des Pharao Amenhotep III (14. Jh. v.Chr.) nennt in der Liste der Städte des Danaerreiches (Tj-n3-jj = Tanaja) die bekannten mykenischen Siedlungen, aber ohne Schätzung der Macht dieses Reiches.[7]

3. Die hethitischen und ägyptischen Texte finden bestimmte Unterstützung auch im pylischen Archiv: die große Zahl der Sklaven, die in den Palast des Nestor aus der Grenzzone zwischen Hethiterreich und Ahhijawa (Knidos, Milet, Lemnos, Aswia,[8] Zefiria /Halikarnassos,[9] Chios) gebracht wurden, konnte auf die Zugehörigkeit des pylischen Reiches zum Ahhijawa/Tanaja deuten.

4. Im Pylischen Reich wurde nur die Küste, d.h. nur die Grenze des “Großreiches” kontrolliert.[10] Diese Tatsache paßt gut zu dem archäologischen Material: Mykene war die älteste und stärkste Residenz in der Region, die anderen sind später entstanden und waren im Vergleich mit Mykene und Tiryns fast nicht befestigt.[11]

5. Laut den Linear-B-Texten gab es in der mykenischen Welt eine komplizierte Sozial- und Verwaltungsstruktur. Die Einheit dieser Strukturen und der entsprechenden ausdifferenzierten Terminologie in dem von den Achäern in 15. Jh. v.Chr. eroberten Kreta und im nach der Zerstörung von Knossos entstandenen griechischen Pylos ist wahrscheinlich nur mit ihrer Bildung in einem Staat und mit ihrer Verbreitung durch diesen Staat zu erklären.

 

Ist die Existenz des mykenischen Großreiches der griechischen Tradition bekannt?

Auf den ersten Blick nicht. Der Troianische Krieg galt als das erste und einzige gemeingriechische Unternehmen.[12] Nicht alle Könige und Fürsten sind freiwillig mitgezogen, wurden aber aufgrund des tyndareischen Eides dazu gezwungen. An der Spitze des Heeres steht Agamemnon.[13] Warum wurden die vereinigten achäischen Truppen nicht von dem am Krieg unmittelbar interessierten spartanischen König, sondern vom mykenischen geführt? Agamemnon war der ältere Bruder des Menelaos und hielt den Rachenzug für seine eigene Ehrensache. Aber er war auch der mächtigste unter den griechischen Fürsten[14] und seine Sonderstellung wurde durch das Zeusszepter gesichert.[15]

Homer stellt, wahrscheinlich unbewußt, durch Titel und Epitheta drei verschiedene Herrschaftstypen dar:

1. -(klein)Königtum;

2. -Königtum;

3. das im Nationalkrieg führende Königtum von  Agamemnon.[16]

Aller Wahrscheinlichkeit nach sind die erwähnten Herrschaftstypen nicht das Ergebnis der poetischen Phantasie, sondern eine Erinnerung an die mykenische Realität.[17] Ich glaube, daß es zwischen ihnen eine Hierarchie nicht nur während des Nationalkrieges gab und daß die meisten mykenischen Staaten als Teile eines Großreiches zu betrachten sind. Vielleicht entsprechen die von Nestor erwähnten Vereinbarungen, Eide, Verträge[18] den Bundes- oder  Vasallitätsverträgen, die die Beziehungen zwischen den Achäerstaaten regelten.

Der politischen Einheit der mykenischen Welt entspricht auch die Existenz der Gemeinbezeichnungen der Griechen – , besonders der Gebrauch der Benennung Argos. In verschiedenen Kontexten konnten damit die Stadt Argos, die Argolis, Peloponnesos oder auch ganz Griechenland bezeichnet sein.[19]

Die Idee eines Großreiches war sowohl in den dunklen Zeiten als auch in den archaischen und klassischen Poleis nicht aktuell. Jeder Polis zieht es wohl vor als Gründer eine Gottheit oder einen Held zu haben, als einen mykenischen Beamten. Folglich wurden die Akzente bei der Sagenwiedergabe anders gesetzt, aber mehrere Details weisen auf das ehemalige Reich hin. Einige Beispiele mögen hier reichen:

Der vom Kleinasien stammende Pelops hat Südgriechenland erobert und ihm seinen Namen (Peloponnesos) gegeben.[20] Mit seinem Namen sind die Olympischen Spiele in Triphylien und Herrscherdynastie in Argolis verbunden. Dafür mußte er aber fast die ganze Halbinsel erobern.

Die Athener waren stolz darauf, daß sie die einzigen waren, welche dem die Herakliden verfolgenden Eurystheus widerstanden und Attika von der Knechtschaft der Mykener (­) befreiten.[21]

Für die Oberhoheit des Agamemnon spricht auch die Tatsache, daß die Spartaner sich in gewissem Umfang als seine Nachfolger ansahen.[22]

Eine Erinnerung an die Ereignisse der mykenischen Reichsgeschichte könnte man im Zyklus der Heraklessagen sehen.

Das Problem dieser herausragenden Figur der griechischen Mythologie wurde seit der klassischen Zeit diskutiert. Schon Herodot erwähnt zwei Möglichkeiten: a. eine Gottheit fremder Herkunft,[23] b. eine historische Person des 14. Jh. v.Chr. Die Figur des Herakles scheint in der Welt der mykenischen Paläste und Kampfwagenritter ein Fremdkörper zu sein.[24] Einzelne Elemente seiner Sage können von der Sagenwelt sowohl der vormykenischen als auch der nachmykenischen Bevölkerung der Argolis stammen. Kult und Sage des Herakles in der in den Quellen bezeugten Form sollen die Schöpfung der Ideologie der dunklen Zeiten sein, beinhalten aber, m.E., auch den historischen Kern.

Trotz ihres märchenhaften Charakters ist die Figur des Perseiden Herakles ganz organisch in die mykenische Geschichte eingepflanzt. Unabhängig davon, wann bestimmte Feldzüge in der lokalen oder gemeingriechischen Tradition ihm zugeschrieben wurden,  passen sie recht gut zu der mykenischen Geschichte. So, z.B., die Gründung des großen pylischen Palastes bzw. des Reiches Wende 14.-13. Jh. v.Chr. könnte man mit seinen Kampf gegen Neleiden und den Machtaufstieg des Nestor verbinden;[25] den Hinweis auf sein asiatisches Abenteuer in Troia und Amazonenreich könnte man in einem hethitischen Text sehen; allerdings heißt da der Feldherr der Achäer Atarsija-Atreus.[26] Eine Reminiszenz der mykenischen Macht- und Expansionsteigerung könnte auch die allmähliche geographische Ausdehnung seiner vom mykenischen König Eurystheus verlangten Taten sein:[27] Nemea, Lerna in Argolis, Erymanthos, Cerynea, Stymphalos, Elis in Peloponnesos, Kreta, Thrakien, Kleinasien, Spanien, Afrika und noch weiter, bis zu Ende der Welt.

M.E., hatten die Griechen Mykene und ihr Großreich nie ganz vergessen. Die lokale oder gemeingriechische Polistradition hat nur den Glanz und die Macht der Großkönige meist auf Herakles, (teils auch auf andere Helden – Theseus, Achilleus, Odysseus u.a.) übertragen, den ganzen Schmutz aber den historischen Herrschern (Pelops, Eurysteus, Atreus, Thyestes, Agamemnon, Aigisthos...) gelassen.

Folglich akzentuieren sowohl die Sagen als auch die Linear-B-Texte die relative Unabhängigkeit der kleineren politischen Gebilde, aber beide bieten uns indirekte Hinweise auf die Existenz des Großreiches. Ich finde keinen Widerspruch zwischen den verschiedenen Quellen, die die mykenische Staatlichkeit unterschiedlich darstellen. Für die Ägypter und Hethiter war das Danaer/Achäerreich ein Großreich, für Linear-B-Archive und Epos, die es von innen zeigen, waren einerseits der wirtschaftliche Alltag, andererseits die einzelnen Heldentaten besonders interessant.

Das Material läßt mich denken, daß die mykenischen Königreiche schon in Rahmen des Großreiches entstanden waren. Die Bildung der “Teilreiche” konnte unterschiedlich geschehen: der mykenische Herrscher konnte die einzelnen Gebiete an seine Verwandten oder andere hervorragende Gefolgsleute verschenken;[28] ein achäischer Held konnte ein griechisches oder barbarisches Gebiet in Besitz nehmen.[29] Die erste Eroberung Kretas ist ein Beispiel für eine der beiden Möglichkeiten. Kleinere Fürstentümer konnten in ein größeres vereinigt werden, was, wahrscheinlich, im Fall von Pylos geschah. Aber in jeden Fall dürfte der König (wa-na-ka – a[nax) seinen Titel wenn nicht unmittelbar vom mykenischen Großkönig, wenigstens mit dessen Einwilligung bekommen haben.[30]

Die allmähliche Dezentralisierung des mykenischen Reiches dürfte die Folge der Verbreitung der mykenischen Macht auf fast die gesamte Ägäis gewesen sein. Das genaue Maß der Abhängigkeit der mykenischen Fürsten und Könige vom Großkönig ist kaum zu beurteilen, aber mir scheint es möglich, die Existenz von Vasallitätsbeziehungen in der mykenischen Welt zu vermuten.[31] Folglich dürfte, meiner Meinung nach, die mykenische Welt ein einiges Großreich gewesen sein, das im 14.-13. Jh. fast die ganze Ägäis umfaßte und mehr oder weniger unabhängige Vasallstaaten enthielt.

 



[1] S. z.B. V. Desborough, The Last Mycenaeans and Their Successors. Oxford 1964, 218; F. Schachermeyr, Mykene und das Hethiterreich. Wien 1986, 53f.

[2]              S. Deger-Jalkotzy, E-QE-TA. Zur Rolle des Gefolgschaftswesens in der Sozialstruktur mykenischer Reiche, Wien, 1978, 38; vgl. auch Ã.Ô. Ïîëÿêîâà, Îò ìèêåíñêèõ äâîðöîâ ê ïîëèñó. Àíòè÷íàÿ Ãðåöèÿ. Ïðîáëåìû ðàçâèòèÿ ïîëèñà, ò. I. Ìîñêâà, 1983, 108; Schachermeyr 1986, 70ff.

[3]  pe-re-ku-wa-na-ka (PY Va 15) konnte der Titel des mykenischen Königs sein, der zur Teilnahme im bestimmten Ritual Pylos besuchte (L. Stella, La civilita micenea nei documenti contemporanei, Roma 1965, 51). Zum Text s. J. Chadwick, Pylos Va 15. Mykenaïka, 1992, 167-172.

[4]   KUB XIV 3; KUB XXIII 1.

[5]  Diese Gleichsetzung von Ahhijawa mit den Achäern stammt von dem ersten Herausgeber der Ahhijawa-Texte E. Forrer; seit den 30-er Jahren änderte sich das Verhältnis zu dieser Hypothese oft, aber immer gab es polare Positionen. Vgl. z.B., Schachermeyr 1986; A. Ünal, The Peoples on Both Sides of the Aegean Sea: Did the Achaeans and the Hittites Know Each Other? Essays on Ancient Anatolian and Syrian Studies in the 2nd and 1st Millenium B.C. Ed. H.I.H. Prince Takahito Mikasa, Wiesbaden 1991, 16ff.; P. Garelli, J.-M. Durand, H. Gonnet, C. Breniquet. Le Proche-Orient Asiatique. T. 1, Des origines aux invasions des peuples de la mer. Nouvelle Clio, Paris 1997, 317sqq.; P.W. Haider, Troia zwischen Hethitern, Mykenern und Mysern – Besitzt der Troianische Krieg einen historischen Hintergrund? Troia. Mythen und Archäologie. Hrsg. H.D. Galter. Graz 1997, 123, Anm. 111. Unter den Anhänger dieser Gleichsetzung ist keine Einigkeit in der Frage, was mit Ahhijawa gemeint ist: das mykenische Großreich, einer der achäischen Staaten oder die achäischen Stämme. S. z.B., MMarazzi, Das “geheimnisvolle” Land Ahhijawa. Hittite and Other Anatolian and Near Eastern Studies in Honour of Sedat Alp. Eds. H. Otten, H. Ertem, E. Akurgal, A. Süel. Ankara 1992, 365-377.

[6] Vgl. Garelli 1997, 319; F. Starke, Troia im Kontext des historisch-politischen Umfeldes Kleinasiens im 2. Jahrtausend,  Studia Troica 7, Mainz 1997, 450f.

[7]              S. z.B. E.H. Cline, Contact and Trade or Colonization? Egypt and the Aegean in the 14th-13th Centuries BC. Minos 25-26, 1990-91, 25.

[8] Unter Aswia konnte man das hethitische Aššuwa, spätere Assos sehen (Starke 1997, 456).

[9] Laut Strabo hieß Halikarnassos früher Zefuriva (Str. 14.656).

[10]             Für die Küstenwache in Pylos s. J. Chadwick, The Mycenaean World. Cambridge 1976, 157; Deger-Jalkotzy 1978, 14ff. Vgl. H. van Effenterre, Le “Port de Cerfs” de la tablette pylienne An 657.12. Minos 25-26, 1990-91, 87-90.

[11]             Schachermeyr 1986, 71.

[12]             Thuk. I. 3.

[13]             Vgl. O. Taplin, Agamemnon’s Role in the Iliad. Characterization and Individuality in Greek Literature, ed. C.K. Pelling, Oxford, 1989, 61ff.: die führende Stellung des Agamemnon in der Ilias wurde von den späteren Kommentatoren übertrieben.

[14]             Thuk. I. 9.

[15]             Il. 2. 107.

[16]             Vgl. Schachermeyr 1986, 61.

[17]             Die allgemeine Bezeichnung für die Könige und den Adel ist bei Homer basileuv". Daneben erscheint der Titel a[nax, der meist für Agamemnon (49 mal, in meisten Fällen in der Formel a[nax ajndrw'n), manchmal aber auch für die anderen Könige (Idomeneus, Menelaos, Nestor – 3, Peleus – 2, Teukros – 1) verwendet wird. In den Linear-B-Texten war qa-si-re-u (basileuv") wahrscheinlich ein Titel für Sippenadel. Die einzige Bezeichnung für Könige von Pylos und Knossos scheint wa-na-ka – a[nax zu sein. Es ist möglich, daß auch der mykenische König denselben oder davon herkommenden Titel hatte. Vgl. a[nax ajndrw'n und pe-re-ku-wa-na-ka.

[18]             Il. 2. 339ff.

[19]             Vgl. Str. 8. 6. 6.

[20]             Herod. VII. 11; Thuk. I. 9.

[21]             Herod. IX. 27.

[22]             Vgl. Herod. VII. 159.

[23]             Herod. II. 43f.

[24]             F. Schachermeyr, Die griechische Rückerinnerung im Lichte neuer Forschungen. Wien 1983, 335ff., vgl. The Oxford Classical Dictionary, 19615, 413.

[25]             Vgl. C. Blegen, M. Lang, The Palace of Nestor. Excavations of 1961. AJA 66, 2, 1962, 145.

[26]             KUB 14.1. Vgl. Schachermeyr 1986, 161ff. Der selben Zeit (SH II und IIIA1) gehören auch die ersten in Troia gefundenen 40 mykenischen Scherben.

[27]             Vgl. G.S. Kirk, The Nature of Greek Myths. Penguin Books. 19762, 184.

[28] Vgl. Il. 9, 150, wo Agamemnon dem Achilleus die messenischen Städte verspricht. Ohne daraus weitgehende konkrete Schlußfolgerungen zu ziehen, wie es z.B. Strabon macht (8. 4. 1), möchte ich nur auf den Fakt der Schenkung die Aufmerksamkeit lenken.

[29] Ein solcher erfolgsloser Versuch des Tawagalawa-Eteokles im 13. Jh. v.Chr. wurde im Brief eines hethitischen Königs zu seinem Achäischen Kollegen besprochen (KUB XIV 3. Schachermeyr 1986, 196ff.).

[30]             Vgl. C.G. Thomas, A Mycenaean Hegemony? A Reconsideration. JHS 90, 1970, 184. Hier könnte man wieder daran denken, daß Herakles nach dem Sieg über die Neleiden das pylische Reich dem Nestor übergab.

[31]             Vgl. Schachermeyr 1986, 74ff.

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